Mishela Steiner wurde 1984 in Zagreb, Kroatien, geboren. Bereits im Alter von neun Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Akkordeon – ein Instrument, das fortan ihren künstlerischen Weg prägen sollte. Ihre elementare musikalische Ausbildung erhielt sie an renommierten kroatischen Musikgymnasien in Split, Zagreb und Pula.
Von 2002 bis 2008 studierte sie Akkordeon an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Elsbeth Moser.
Schon früh trat sie auf nationalen und internationalen Bühnen auf – unter anderem in Venedig, Castelfidardo, Paris und Antwerpen – war im kroatischen Fernsehen präsent und wurde mehrfach bei Wettbewerben ausgezeichnet.
Von 2007 bis 2020 war sie als Lehrerin für Akkordeon und Klavier tätig und gab ihre Begeisterung für Musik an viele Schülerinnen und Schüler weiter.
Während der Pandemie verlagerte sich zwangsläufig ihr Fokus und sie entschied sich in die Branche ihres Mannes - dem auf Künstler spezialisierten Steuerberater Leo Reinold - zu wechseln. Nach Abschluss der Ausbildung zur Steuerfachangestellten als Jahrgangsbeste startete sie dann mit dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bielefeld, in dem sie sich derzeit (2026) im sechsten Semester befindet, während sie weiterhin in der Kanzlei ihres Mannes steuerrechtlich tätig ist.
Der entscheidende Impuls zur Rückkehr auf die Bühne ging ausgerechnet von ihrem Mann aus, der stets von ihrem Spiel begeistert war und sie immer wieder dazu ermutigte, trotz ihrer Hinwendung zum Recht, ihr Akkordeon wieder zur Hand zu nehmen. Eine barockmusikliebende Rechtsprofessorin inspirierte sie in der Entscheidung auch ihr anspruchsvolles klassisches Repertoire wieder aufzunehmen. Schließlich trat sie anlässlich einer Veranstaltung auf dem Familienhof in Warstein, dem Urhof Ising, vor begeisterten Zuhörern auf. Noch vor Ort folgten konkrete Anfragen für weitere Auftritte – der Beginn ihrer Rückkehr auf die Bühne.
Mishela Steiner bewegt sich heute bewusst zwischen zwei Welten: Musik und Recht. Die Spannung zwischen beiden Bereichen prägt ihren Weg.